Hier entsteht der Erfahrungsbericht zu aboalarm.de. Ich habe für mich selbst aboalarm getestet, um meinen Vertrags-Dschungel besser unter Kontrolle zu bringen. Was dabei herauskam, erfahrt ihr in meinen aboalarm Erfahrungen.

abolarm Bewertung & Empfehlung

Ich bin auf aboalarm gestoßen als ich auf der Suche nach einer Vertragsverwaltung für alle meine Verträge, die ich so habe war. Ich habe ein aboalarm gar nicht benutzt um eine Kündigung für einen bestimmten Vertrag zu schreiben, sondern um Klarheit in das Dickicht meiner Verträge zu bringen. Deswegen habe ich mich bei aboalarm einfach nur registriert und versucht, meine Verträge dort zu hinterlegen.

Kosten

Über aboalarm: Wer steckt dahinter?

Anmeldung und Registrierung

Um sich bei aboalarm anzumelden, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du fängst mit der Registrierung an und gehst dann weiter und trägst deine Verträge ein. Oder du gehst direkt hin und fängst mit der Eingabe der Verträge an und registriert sich dann später. Grundsätzlich kann man seine Verträge einzeln händisch angeben oder in einem automatisierten Verfahren von aboalarm die Verträge eintragen lassen. Dazu später mehr.

Ich bin so vorgegangen, dass ich erst mal einen Account bei aboalarm angelegt habe. Ich wollte mir als erstes Mal das Back-End von aboalarm anschauen. Die Anmeldung geht rasend schnell, man gibt seine E-Mail-Adresse an und noch ein selbst gewähltes Passwort selbstverständlich muss man auch die AGBs von aboalarm akzeptieren. Danach klickt man auf Registrieren und schon ist man angemeldet.

Wer jetzt seine Verträge eingeben will, kann das direkt tun. Dankenswerterweise muss man nicht direkt seine Anmeldung in einer E-Mail bestätigen. Dies kannst du auch später machen, wenn du deine E-Mails durchschaust.

Wenn du die volle Kontrolle behalten willst, kannst du alle deine Verträge, einzeln eintragen. Wenn du wie ich, sehr viele Verträge hast, und nicht so genau weißt, welche Verträge alle bei dir laufen, gibt dir aboalarm eine zweite Möglichkeit. Du kannst einen automatischen Vertragscheck durchführen. Dieser ist der eigentliche Clou bei aboalarm.
Dazu musst du aboalarm deine Kontoverbindung preisgeben. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache und du musst aboalarm dafür auch wirklich vertrauen, weil sie deine Kontoumsätze der letzten Jahre automatisch durchgehn und verarbeiten. Wenn du aber dazu bereit bist, findet der automatische Vertragscheck eine Menge an Verträgen, die bei dir regelmäßig Geld abbuchen.

Du gehst dabei wie folgt vor: Als Erstes gibst du deine Bank und deine Bankleitzahl an. Dann baut aboalarm eine Verbindung zu deiner Bank auf. Nach kurzer Zeit kannst du das Konto angeben, auf dem deine Umsätze laufen. Wenn du das gemacht hast durchforstet aboalarm deine Umsätze. Bei mir wurden nach ca. zwei bis drei Minuten 17 mögliche Verträge angezeigt.

Von den 17 angezeigten Verträgen waren 5 keine sinnvollen Ergebnisse. So wurde mir mein Mobilfunkvertrag zweimal angezeigt, weil es eine Preisänderung gab. Und auch mein alter Krankenkassenvertrag wurde mir angezeigt, den ich vor Kurzem gewechselt hatte. Darüber hinaus wurde mir auch die GEZ-Gebühr als Vertrag angezeigt, auch wenn diese schlicht eine Pflicht Zahlung ist, die ich nicht kündigen kann.

Wenn man von diesem kleinen Fehlangaben absieht, muss ich aber sagen, dass die angezeigten Verträge völlig in Ordnung gehen. Für mich waren sie sehr interessant, weil ich mir diese Verträge einmal wieder bewusst gemacht habe.

Abschließend muss ich sagen: Es scheint mir, als würde aboalarm alle wiederkehrenden Zahlungen als Vertrag einstufen.

Vertragsverwaltung

Wenn man sich bei aboalarm einloggt, findet man unter dem Menüpunkt „Meine Verträge“ einen Überblick über alle angelegten Verträge. Für jeden Vertrag bietet aboalarm die Möglichkeit der Kündigung. Sofern aboalarm eine Alternative für einen bestimmten Vertrag bekannt ist, kann man neben der Kündigung auch einen Vertragswechsel initiieren – dies ist das Geschäftsmodell von aboalarm. Man merkt, dass aboalarm eine Verivox-Tochter ist.

Zusätzlich bietet aboalarm für jeden Vertrag die Möglichkeit, eine Kündigungserinnerung einzurichten. Dies funktioniert folgendermaßen: Du klickst auf Kündigungserinnerung, es erscheint ein kleines Pop-up-Fenster. In diesem kannst du eintragen, wann du das erste Mal erinnert werden möchtest, und, wie häufig du erinnert werden möchtest.
Alternativ kannst du das Erinnerungs-Datum auch aus der Vertragslaufzeit und der Kündigungsfrist berechnen lassen. Hierzu gibst du Vertragsbeginn, Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist ein. aboalarm erinnert dich dann vor Ende der Kündigungsfrist.

Da ich mit meinem Mobilfunkanbieter äußerst unzufrieden bin, habe ich mir für diesen eine Kündigungserinnerung eingetragen.

Am Tag der Erinnerung bekommt man von Aboalarm eine Erinnerungsmail zugeschickt. Aus dieser gelangt man dann entweder direkt auf die Vertragskündigung oder die Vertragsverwaltung.

Vertrag kündigen

Um bei aboalarm einen Vertrag zu kündigen, gehst du auf die Vertragsübersicht. Dort klickst du auf „Jetzt kündigen“. In meinem Fall habe ich meine BahnCard gekündigt, da ich seit Ewigkeiten nicht mehr Bahn gefahren bin. Ich dachte mir, die BahnCard ist gut geeignet, um aboalarm zu testen.

Ich habe auf „Jetzt kündigen“ gedrückt. Und dann habe ich von aboalarm eine Kündigungs-Vorlage angezeigt bekommen, die speziell für die Kündigung der BahnCard angepasst ist. Zum einen habe ich meine BahnCard Nummer eingetragen und zum anderen noch mein Geburtsdatum. Um die Kündigung zu unterschreiben, hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst entweder ein Bild deiner Unterschrift hochladen oder per Maus unterschreiben. Ich habe mich dafür entschieden, mit der Maus zu unterschreiben. Was dabei herauskam, kannst du in der Abbildung sehen. Der Unterschied zu meiner echten Unterschrift ist leider sehr groß.

Wenn du die Kündigung unterschrieben hast, kannst du zwischen zwei Varianten des Kündigungsabschlusses wählen. Entweder du druckst die Kündigung einfach aus und schickst sie an den Anbieter oder du nutzt alternativ den Kündigungs-Service von aboalarm. Dieser funktioniert so: aboalarm kümmert sich um alle weiteren Aufgaben der Kündigung. Bei einer Kündigung eines Vertrages ist der Kündigungs-Service allerdings kostenpflichtig. Im Falle der BahnCard kostet die Kündigung von 2,99 Euro bis 3,99 Euro – je nach Zahlungsmethode. Nur wenn du dein Vertrag wechselst, ist die Kündigung kostenlos. aboalarm bekommt dann eine Provision für den Vertragswechsel vom neuen Anbieter.

Hast du die Kündigung bezahlt, zeigt dir aboalarm noch eine Animation an, wie die Kündigung versendet wird. Du kannst dir zum Abschluss noch einen Versandnachweis und das Kündigungsschreiben herunterladen. Dies ist aber nicht nötig, da aboalarm dir beide Dokumente von per E-Mail zusendet.

Was ich persönlich sehr cool fand, war, dass am nächsten Tag schon die Kündigungsbestätigung der Bahncard per E-Mail eintraf. Da muss man sagen: aboalarm hat ganze Arbeit geleistet. So schnell wäre das per Post natürlich nicht gegangen.

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