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Friedrichstr. 224, 10969 Berlin

Twago Erfahrungen & Testergebnis

Projekte (70%)
Anmeldung und Profil (15%)
Projekt-Suche (15%)
Testergebnis: 2,2 von 5 Punkten

Auf Twago findet man eine Menge Projekte. Leider haben sie in der Regel ein sehr geringes Budget. Darüber hinaus ist die Konkurrenz von günstigen ausländischen Freelancern sehr hoch. - Marco Laspe

  • gehoben, ca. 10% des Projektbudgets
  • Projektsuche und Projektagent
  • viele Projekte mit geringem Budget
  • viel Konkurrenz durch ausländische Freelancer
  • schlechte Usability
Nutzerbewertung: 3,1 von 5 Punkten

Twago ist ein Marktplatz für Freelancer und Agenturen. Laut eigener Aussage ist Twago die führende Freelancer Plattform in Europa mit über 270.000 registrierten Experten.

Auf Twago können Freelancer nach Aufträgen und Jobs suchen, die zu den eigenen Vorlieben und Kenntnissen passen.

In unserem Test zeigen wir Ihnen, ob man auf Twago erfolgreich Projekte als Freelancer finden kann. Dabei zeigen wir, wie wir vorgegangen sind, und, wie hoch unsere Erfolgsquote und die Qualität der angebotenen Projekte war.

Wichtig: Wir beschreiben unsere langfristigen Erfahrungen mit Twago. Unser Test wird sich im Laufe der Zeit eventuell ändern. Je nachdem wie sich unsere fortschreitenden Erfahrungen mit Twago weiterentwickeln.

Twago Empfehlung

Wir empfehlen Twago jungen IT-selbständigen, die auf der Suche nach kleinen Projekten sind und bereit sind für einen sehr günstigen Preis zu arbeiten. Damit können Sie sich ihr Portfolio aufbauen.

Freelancer, die Projekte suchen der eine Laufzeit von mehreren Monaten oder sogar Jahren haben, können wir Twago nicht empfehlen. Die Anzahl der Projekte in dieser Größenordnung ist einfach zu gering.

Alternative

Die beste uns bekannte Alternative zu Twago ist freelancermap. Dort finden Sie bessere Projekte mit größeren Budgets.

Freelancermap-Startseite Screenshot

freelancermap

4,2/5,0
freelancermap-TestberichtZu freelancermap Zu freelancermap

Für Freelancer aus dem Raum Berlin bietet sich noch Uplink an. Uplink bietet wenige handverlesene Projekte an. Die Kommunikation ist dort deutlich persönlicher als bei Twago und freelancermap.

Uplink Startseite Screenshot

Uplink

3,3/5,0
Uplink-TestberichtZu Uplink Zu Uplink

Twago Bewertung

Die Anzahl der Projekte auf Twago ist beachtlich. Leider sind die Projektbudgets meistens kleiner als 800 €. Somit kann man bei Twago eigentlich nicht von einer Freelancer-Börse sprechen. Twago ist eher ein Marktplatz, auf der Selbstständige für Projekte bewerben können.

Die Anmeldung bei Twago hat uns nicht gefallen. Geht der erste Teil der Anmeldung noch ohne Probleme von sich, hat uns das nervige Popup zur Verifizierung wirklich genervt. Wir finden, wenn man ein Popup wegklickt, sollte es auch wegbleiben und nicht mit jedem neuen Klick wieder auftauchen.

Das Profil von Twago ist zwar grundsätzlich ausreichend und funktional, hat aber leider Usability Probleme. So gehen alle Änderungen, die durchaus auch umfangreich sein können, verloren, wenn man die falsche Taste drückt. Ich bin während des Profil-Ausfüllens fast wahnsinnig geworden!

Die Projektsuche von Twago ist ordentlich umgesetzt. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Die Möglichkeit, Filter zu speichern, hätte uns noch gefreut.

Kosten und Preise

TarifVorteilePreise
BasicProfil mit Werbung
3 Portfolio Elemente
4 Credits (ca. 3,20 Euro) pro Angebot
10% des Netto-Projektbudgets
Basic Plus+ 50 Credits pro Monat
+ Profil ohne Werbung
Laufzeit: 3 Monate
Kündigungsfrist: 15 Tage
4 Credits (ca. 3,20 Euro) pro Angebot
29,- Euro pro Monat
10% des netto Projektbudgets
Gold+ 7% Servicegebühr

+ kostenlose Angebotserteilung

+ sichtbare Kontaktdaten inkl. Webseite

+ unbegrenzte Anzahl Portfolio-Elemente

+ Imagevideo und PDF im Profil

+ bevorzugtes Such-Ranking

+ besserer Support-Status

Laufzeit: 12 Monate

Kündigungsfrist: 30 Tage
99,- Euro pro Monat
7% des netto Projektbudgets

Die Kosten setzen sich beitrage aus drei verschiedenen Quellen zusammen:

  • die Grundgebühr für den Tarif

  • die Verwendung von Credits zum Stellen von Angeboten

  • die Vermittlungsgebühr

Das Preismodell von Twago unterteilt sich in drei Tarife:

  • den Basic-Tarif

  • den Basic-Plus-Tarif

  • den Gold-Tarif

Der Basic-Tarif beinhaltet keine monatlichen Grundgebühren, dafür sind aber die Kosten für die Angebotserstellung teurer und es gibt keine freien Credits pro Monat.

Beim Basic-Plus-Tarif hat man den Vorteil, das einem 50 Credits pro Monat gutgeschrieben werden und, dass das Profil keine Werbung enthält.

Im wesentlich teureren Gold-Tarif muss man für die Angebotserstellung keine Credits mehr bezahlen und die Service oder Vermittlungsgebühr sinkt von 10 % auf 7 %.

Credits

CreditsPaketpreisPreis pro Credit
5039,90 €0, 80 €
10069,90 €0,70 €
200119,90 €0,60 €

Die oben genannten Credits gibt es bei Twago in drei Paketen 50 Credits für 39,90 Euro 100 Credits für 69,90 Euro und 200 Credits für 119,90 Euro. Ein Credit kostet also zwischen 80 und 60 Cent.

Portfolio-Verifikation

Als letzten kostenpflichtigen Service bietet Twago noch eine Portfolio-Verifikation an. Dabei verifiziert Twago die eigenen Referenzen und kennzeichnet diese anschließend mit einem Siegel. So können sich Kunden des Freelancers daran orientieren, ob alle seine Referenzen der Wahrheit entsprechen. Die Portfolio-Verifikation kostet 39 Euro.

Anmeldung und Profil

Die Anmeldung bei Twago ist nicht sonderlich gelungen. Weder technisch noch strukturell ist sie gut umgesetzt.

Uns haben die einzelnen kleinen Fehler in der Benutzung wirklich sehr genervt. Die ständigen Verkaufsversuche und Popups waren zusätzlich sehr störend.

Wir bewerten die Anmeldung und Profil Erstellung bei Twago mit 1 von 5 Punkten.

Anmeldung

Die Anmeldung untergliedert sich in drei Schritte. Als Erstes gibt man Adresse und Passwort an. Im nächsten Schritt macht man Angaben zur eigenen Person wie z. B. Name und Geburtsdatum, Adresse und Währung. Im dritten Schritt gibt man an, welche Mitgliedschaft man wählen möchte.

Man hat die Möglichkeit sich zwischen Basic, Basic Plus und Gold auszuwählen. Die Basic Plus Mitgliedschaft kostet 29 Euro, die Gold Mitgliedschaft 99 Euro. Wir haben uns für den Beginn unseres Tests erst einmal für die kostenlose Basic Mitgliedschaft entschieden.

Hat man sich angemeldet, bekommt man eine Begrüßungsnachricht, was man denn nun tun soll:

  • die eigene Mobilfunknummer verifizieren.
  • die eigene Adresse verifizieren
  • das Profil vervollständigen

Dieses Popup ist leider sehr hartnäckig, ein Klick auf Später Verifizieren hatte bei mir keine Wirkung. Nun gut, die eigene Mobilfunknummer sollte schnell verifiziert sein. Man gibt seine Mobilfunknummer an und bekommt eine SMS mit einem Code zugeschickt. Diesen gibt man nun an. Leider habe ich auch nach mehreren Versuchen keine SMS bekommen.

Twago Verifizierungs-Popup
Leider sehr nervig: das Twago Verifizierungs-Popup

Die Verifizierung der eigenen Adresse funktioniert ähnlich. Nur dass einem diesmal Twago einen Brief schickt, der einen Verifizierungscode enthält. Allerdings muss man vorher erst 20 Credits für 8,99 Euro kaufen.

Profil

Um das eigene Profil auszufüllen, klickt man auf mein Profil persönlichen Menü. Man bekommt dort dann sein eigenes Profil angezeigt. Um nun einzelne Elemente zu bearbeiten, klickt man auf die einzelnen Elemente und macht dort seine Angaben.

So kann man beispielsweise ein Portfolio anlegen und dort entsprechende Projekte hinterlegen. Ferner kann man seine Skills einstellen, und zwar in den folgenden Bereichen:

  • Web und Programmierung
  • Design und Medien
  • Unternehmensservices
  • Vertrieb und Marketing
  • Übersetzung
  • Schreiben
  • Branche
  • Tools

In jedem Bereich kann man nun genauere Angaben zu den einzelnen Skills machen und diese selbst auf einer Skala von 10 bewerten. Z. B. habe ich meine HTML-Kenntnisse mit 10 von 10 Punkten bewertet. Dies macht man nun für sein gesamtes Profil, bis man fertig ist.

Die Popup-Fenster oder Modal-Boxen, auf den man seine Skills einträgt, sind leider sehr schlecht umgesetzt. Klickt man außerhalb des Popups oder drückt man versehentlich Escape, wird das Popup geschlossen und jegliche Inhalte gehen verloren, die man schon angegeben hat. Ich bin beim Ausfüllen meines Profils fast wahnsinnig geworden.

Einzelne Profilelemente sind der Gold-Mitgliedschaft vorbehalten. Mit der Gold Mitgliedschaft kann man unbegrenzt Portfolio Einträge erstellen und ein Imagevideo sowie auch einen PDF-Lebenslauf hochladen.

Projekte finden & bewerben

Nachdem man sich bei Twago registriert hat und sein Profil entsprechend ausgefüllt hat, kann man nach Projekten Ausschau halten, um Aufträge zu generieren.

Hierzu klickt man auf die Suche im oberen Bereich des Bildschirms. Wenn man keinen Suchbegriff eingibt, bekommt man alle aktuellen Projekte angezeigt.

In den meisten Fällen ist es sinnvoll, dies Projekt-Suche einzugrenzen. Als ersten Schritt kann man hierfür die Projektkategorien Web & Programmierung, Design & Medien, Vertrieb und Marketing, Unternehmensservices, Übersetzung & Schreiben nutzen.

Im Folgenden werden wir nach Projekten der Kategorie Web & Programmierung Ausschau halten. Die Projektsuche keine weiter nach Sprache, Zeit der Ausschreibung, Dauer der Ausschreibung und natürlich auch einem Suchbegriff eingegrenzt werden.

Twago Projektsuche mit WordPress Filter
Twago Projektsuche

Im angegebenen Bild haben wir nach einem WordPress-Projekt gesucht, das kürzlich ausgeschrieben wurde, in den nächsten 7 Tagen endet und Deutsch als Sprache erfordert.

Viele Projekte, die auf Twago ausgeschrieben werden, haben leider nur ein kleines Budget von unter 800 €. Diese Projekte lohnen sich für die meisten Freelancer nicht und werden hauptsächlich von ausländischen Freelancern bearbeitet.

Dieser Umstand ist aus Sicht eines Freelancers auch der Hauptknackpunkt mit Twago. Die Konkurrenz von Billiganbietern ist leider sehr hoch. Man muss sich schon einiges einfallen lassen, um aus der Masse herauszustechen.

Einen Vorteil als Deutscher hat man natürlich bei Onsite-Projekten, in denen die deutsche Sprache ein wichtiger Bestandteil ist.

Hat man ein passendes Projekt gefunden, kann man ein Angebot abgeben. Hierzu trägt man entweder den Fixpreis oder den entsprechenden Stundensatz ein. Zusätzlich gibt man Mehrwertsteuer und maximale Stundenanzahl pro Woche an. Und verfasst ein Angebotsanschreiben mit bis zu 10.000 Zeichen.